Gemeinsam für mehr Herzlichkeit – der Yoga Mob am Rhein

Als Frl. Leni von der KarmaKonsum Konferenz  2011 wieder zurück nach Düsseldorf kam, sprudelte es förmlich aus ihr heraus. Es war geschehen – sie war dem Thema „Nachhaltigkeit mit all seinen Facetten“ verfallen.  

Besonders inspiriert war sie vom Yoga Mob, welcher im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz 2011 stattgefunden hat. Mitten auf dem Börsenplatz der Frankfurter IHK brachten Christoph Harrach & Team rund 150 yogabegeisterte Menschen zusammen, um gemeinsam „eins“ zu sein.

Die Atmosphäre und Energie, die Frl. Leni dort erleben durfte, haben sie nicht mehr los gelassen und so nahm sie sich vor, gleiches in Düsseldorf umzusetzen. Was in der Innenstadt von Frankfurt geht, sollte doch auch in Düsseldorf am schönen Rhein möglich sein.

Ich glaube es dauerte keine Woche, als sie mir berichtete dass schon bald in Düsseldorf ein solcher Yoga Mob stattfinden wird. Noch genauso begeistert wie am ersten Tag nach der KarmaKonsum Konferenz erzählte sie, dass sie gemeinsam mit Birgit (ihrer Lieblings-Yogalehrerin) von Yoga9 einen Yoga Mob in Düsseldorf planen würde. Gesagt getan.Der Termin stand und nachdem das Event “Gemeinsam für mehr Herzlichkeit” über Facebook publik gemacht wurde, verbreitete sich diese Information auch schon wie ein Lauffeuer. Gerade in Düsseldorf, wo es im Vergleich zu Berlin, Köln und Hamburg eher selten solche besonderen Veranstaltungen gibt. Ich hörte von Leuten, die wild dabei waren, ihren Freunden/-innen via sms darüber zu informieren – eben jene, die nicht bei Facebook oder Twitter waren.

Obwohl ich mit Fieber kämpfte und von der Fashion Week in Berlin noch ganz leer war, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, zum Rhein zu fahren und Frl. Leni (alias Daniela Klütsch) dort zu überraschen. Sie rechnete nicht mit mir, weil sie wusste, dass ich einiges nachzuholen hatte. Aber hier ging es zum einen um Frl. Leni, zum anderen um ihr erstes eigenes Event und vor allem um ein „Herzensprojekt“. Herzensprojekte sollte man fördern und wenn man nur dabei ist und mit seiner Anwesenheit andere bestärkt.

Das Wetter hielt sich, obwohl die eine und andere graue Wolke am Himmel stand und hin und wieder ein paar Tröpfchen fielen.

Die Stimmung war erdend. Entspannt. Leichte Klänge schallten aus den Boxen, die extra für den Yoga Mob aufgebaut waren. Bepackt mit Fotokamera schlich ich wie ein Kätzchen um die Teilnehmer, unter der Hoffnung keinen zu stören und um hier und da ein hübsches Bildchen einzufangen. Ich glaube, die meisten bemerkten erst meine Anwesenheit, als der Mob vorbei war und alle zurück in die Realität kamen. Es war eine sehr schöne Stimmung, was nicht zuletzt auch an dem Ort lag, den die beiden für den Yoga Mob auserwählten. Für mich und mein Empfinden, war die Kulisse perfekt. Nah an der Straße und somit nicht zu übersehen, aber doch eigentlich absolut im Grünen. Umringt von Bäumen und dem Rhein, zahlreichen Sportlern wie Fußballspielern, Joggern oder auch nur Spaziergängern, konnte jeder sich dem hingeben, was er gerade fühlte.

Selbst ich, die vom Tag noch absolut unter Hochspannung stand, setzte mich plötzlich auf den Boden in Schneidersitz, schloss die Augen, legte den Kopf in den Nacken, öffnete meine Lauscher und genoss die leichte Brise, den leichten Nieselregen, die Musik und saugte die Stimmung und Energie auf, die mich ganz ruhig und entspannt werden ließ. Der Yoga Mob war zu Ende – leider könnte man sagen. Bevor ich nach Hause ging, umarmte ich noch Frl. Leni die über das ganze Gesicht strahlte. Ein wenig stolz darüber, dass ich ein Teil vom Motor war, der Frl. Leni dem Thema Nachhaltigkeit heran führte, und vor allem darüber miterleben zu dürfen, wie sie mehr und mehr ihren Weg findet, fuhr ich völlig tiefenentspannt nach Hause und genoss den abklingenden Tag.

Mein Fazit:

Großartig und definitiv eine Teilnahme wert! Herzlichen Glückwunsch an Daniela Klütsch und Birgit Damisch für dieses wirklich gelungene Event. Es ist ein Anfang der sehr vielversprechend ist und ich freue mich auf viele weitere Ideen. Vielen Dank auch dafür, dass die Stadt der konventionellen Mode nun endlich auch ein bisschen mehr sein für Bewusstsein entwickelt und ich als Hamburgerin mich so langsam richtig wohl hier fühle ♥

Erfahre mehr über Daniela Klütsch und Yoga9:
Blog DaklueYoga9

Mit Anderen teilen:
  • Facebook
  • Twitter
  • Mixx
  • PDF
  • Print

7 Kommentare
  1. Frl. Leni sagt:

    Ein schönes Gefühl aus der Perspektive von Frollein Emma beschrieben zu werden. Denn genauso wie sie schreibt war es auch. An dieser Stelle ein ganz großes, festes, nochmal größeres Dankeschön an Frollein Emma, die mich konstant auf meinem Weg begleitet und mich immer wieder bestärkt. Ich bin mehr als froh sie vor über einem Jahr kennengelernt zu haben. Und freue mich auf die Zukunft mit all den neuen, gemeinsamen Ideen!

    Om Shanti & Küsschen an Frollein Emma

  2. Frl_Emma sagt:

    …herzlichen Dank Frl. Leni, dass ich all diese schönen Momente mitnehmen darf und wir auch im Team davon profitieren. Ich freue mich auf alles was kommt!
    Dickes Küsschen an Frollein Leni :)

  3. Nicole sagt:

    Ich war auch da und schwer begeistert! Ganz tolle Aktion. Endlich passiert mal was in Düsseldorf. Tolle Beitrag, Frl. Emma. So gefühlvoll :)

  4. Frl_Emma sagt:

    Wie schön :) schade, dass wir nichts von einander wussten :)
    bis zum nächsten Mal dann und lieben Dank für Dein Kompliment *freu*

  5. Dann sind wir schon zwei Hamburger, die langsam in Düsseldorf ankommen :-) )
    Schöner Beitrag!

  6. Frl_Emma sagt:

    wie schön :) viele Grüße an die andere Hamburgerin

  7. Till sagt:

    Interessanter Post. Bestimt keine schlechte Sache, sich mit der Thematik genauer auseinander zusetzen. Ich werde sicher auch weitere Artikel im Auge behalten.

Diesen Artikel kommentieren