Koziol macht Spaß

Ich versuche es einmal mit wenigen Worten zu erklären:
Wir alle kennen Koziol. Vielen ist jedoch weniger der Name ein Begriff, sondern eher das eine und andere Produkt bekannt. Mit Sicherheit hatte irgendeine Mama, Oma, Bekannte, Verwandte ich weiß nicht wer, mindestens ein Produkt von Koziol. Ich erinnere mich z.B. an den Schrubber – so ein kleines hässliches Männchen dessen Haare die Borsten waren. Ich glaube, es war eine Spülbürste und sie war rot…oder war es eine Gemüsebürste? Und dann erinnere ich mich noch an ein Badezimmeregal mit Saugnäpfen – kein Kommentar, ich bin nämlich persönlich kein Freund von Saugnäpfen…sie rutschen immer runter. 

Nun gut. Also Koziol begleitet mich schon ungefähr genauso lange durch mein Leben, wie die Tupperware. Gott war ich froh, als ich meine erste eigene Wohnung bezog und das Geld hatte, mich selbst einzurichten. Das war wohl die Zeit des “Abschüttelns”. Frei machen von all den Dingen, die man von zu Hause kannte. Ich bin ja jetzt erwachsen und mache alles anders – tataaaaa. 

Heute ist es anders. Ich freue ich mich stets, wenn ich diese Produkte sehe – Sie erinnern mich so an meine Kindheit.

Ich konnte es mir also auch nicht nehmen lassen, diese Marke einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und war überrascht, was Koziol neben dem hässlichen Schrubber und dem Badezimmerregal noch so bot.

Also, was macht Koziol besonders?
Koziol ist ein inhabergeführtes Unternehmen aus Deutschland und wurde 1927 in Erbach, mitten im Odenwald, gegründet. Die Produkte sind keine Wegwerfprodukte sondern funktionale Designobjekte zum Leben und Wohnen und von hohem emotionalem Wert. Die gesamte Produktentwicklung über die Konstruktion, dem Modell- und Formenbau und das Marketing, die Produktion und dem Versand sitzt komplett unter einem Dach – in Erbach. Verantwortungsvoll und im Einklang mit Mensch und Umwelt, ressourcen- und energieschonend, unter Einhaltung allerhöchster Qualitäts- und Sicherheitsstandards.   

Die Produkte sind zu 100% recycelbar, werden mit schadstofffreien Farbpigmenten gefärbt und enthalten keine Weichmacher, die z.B. in vielen anderen Kunsstoffprodukten namenhafter Unternehmen enthalten sind. Für die tollen Farben werden ausschließlich schadstofffreie Farbpigmente verwendet und bisher wurden alle Produkte vom Magazin ÖKOTEST mit “sehr gut” bewertet. 

Darüber hinaus nutzt Koziol ausschließlich Ökostrom (Energierückgewinnung) und setzt umweltfreundliche Baustoffe und Recyclingmaterialien in der Glücksfabrik ein. 

Und für wem das immer noch nicht Argument genug ist, davon mal abgesehen, dass das Unternehmen auch alles hier bei uns produziert, 170 Mitarbeiter beschäftigt, mehr als 40 internationale Designpreise erhalten hat sollte ich noch erwähnen, dass hiermit auch nur ein geriner Energieverbrauch (und damit CO2-Ausstoß) bei den heimisch gefertigten Kunststoff Produkten anfällt. 

Mein nächstes Ziel ist definitiv ein Besuch in der Glücksfabrik von Koziol. Wer nämlich mag und mehr über das Unternehmen erfahren möchte, der kann auch einfach mal einen Ausflug planen und mit seinen Liebsten in die gläserne Produktion fahren und im Museum von den spannendsten Geschichten aus der Glückproduktion erfahren. 

Der Slogan “Koziol macht glücklich” wirkt auf mich so herzlich, wie das ganze Unternehmen. Die Marke macht einfach Spaß! 

Und nein, dies hier ist keine bezahlte Werbung – Es ist viel mehr der Ausstoß von einem “Glücksgefühl”.

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