Reclothing – die Kreativität der Ökomode und die Produktion aus gebrauchten Stoffen

Das Klischee von Ökomode ist den Meisten wohl bekannt:

Jutesack, Strickzeug und Jesuslatschen und die Existenz eines Ökos wird wahrgenommen – doch das ist längst nicht mehr so!

Die Ökomode steht in Bezug auf die modischen Aspekten herkömmlichen Kleidungsstücken in nichts nach und auch an kreativen Ideen mangelt es der Branche gewiss nicht. Wir decken auf!

Der Berliner Designer Daniel Kroh und das “Reclothing”

Angelehnt an den Begriff Recycling gelingt es dem Designer Daniel Kroh aus gebrauchter Arbeitskleidung angesagte Streetwear zu kreieren und nennt es “Reclothing“.

Naturelemente bei Kaska Hass

Das Label Kaska Hass stellt unter Beweis, dass Ökomode durchaus laufsteglauglich ist und spielt mit den Naturelementen wie Sonne, Wasser und Wind unter Verwendung von Öko-Seide und Öko-Baumwolle.

Die nachhaltige Produktion beim Hersteller Banuq

Großen Wert darauf, dass selbst die Ettiketten der Kleidungsstücke einem Produkt der Nachhaltigkeit entsprechen, legt das Label Banuq - selbst die Knöpfe sind aus robusten Naturmaterialien wie Horn oder Kokos.

Der Gründer dieses Labels, Davide Graziole, beklagt folgendes an der herkömmlichen Produktion von Kleidung: “Es ist doch krass, dass für die Herstellung von Markenjeans Baumwolle aus China importiert, diese zur Verarbeitung in die Türkei und anschließend zum Nähen nach Afrika geschickt wird, um sie dann wieder in China einfärben zu lassen und schließlich als fertiges Produkt nacht Europa zu verschiffen!”

Und genau hier knüpft der zunehmende Erfolg der Ökomode an: Die Verbraucher stellen sich immer häufiger die Frage, was die beste Biobaumwolle auf der Haut nützt, wenn diese unter schlimmen Arbeitsbedingungen entstanden ist oder sogar von Kindern verarbeitet wurde – die Ökomode thematisiert nicht nur den Gesundheitsaspekt, sondern auch die moralischen Kriterien, die bei “Normalproduktionen” nur gering beachtet werden!

Aus dem Grund haben wir es doch lieber, dass beispielsweise Taschen und Accessoires des Labels the rooters Rhabarberleder in Deutschland genäht werden und auch das Leder von Tieren aus Deutschland stammt, die zu einem großen Teil aus ökologischer Landwirtschaft kommen.

Die Ökomode findet besonders noch bei vielen kleinen Unternehmen sehr viel Sinn für Details und wir Frolleins von Definitionssache können da gewiss mitreden!

Ökomode ist definitiv bei den Verbrauchern angekommen und das ist auch gut so!

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