Die Schokoladenseite – Sündige, aber fair

Ich hab Dich Lieb Schokolade von Sonnentor

Mein Freund und ich sind absolute Schokoladenliebhaber – zu meinem Bedauern versteht sich. Denn während bei ihm der Fett-, Zucker- und ich weiß nicht was –Anteil zielgerichtet in die Verdauungsetage wandert, landet sie bei mir direkt auf den Hüften und nistet sich dort hartnäckig ein.

Aus diesem Grunde gönne ich mir, wenn ich schon sündigen muss, nur die hochprozentige, reine Schokolade. Zugegeben, ich mag die süße Schokolade lieber, aber man gewöhnt sich daran und meine Hüfte bleibt wenigstens teilweise verschont.

Aber wie entsteht eigentlich Schokolade?
Schokolade herzustellen, ist ein sehr aufwendiger Prozess und bis der Kakao bei uns zur weiteren Verarbeitung ist, hat er bereits einen langen, langen Weg hinter sich gebracht.

Denn zum Ernten gibt es leider keine fertigen Riegel, sondern zunächst Früchte, in denen die Kakaobohne eingehüllt in glibbriger Masse namens “Fruchtpulpe” schlummert.

Die Frucht des Kakaobaums ist – je nach Sorte – gelb, orange oder violett und ähnelt von der Form her einem Rugby-Ball. Sie wächst direkt am Stamm oder an großen Ästen und wird, sobald sie reif ist, mit einem Messer vom Baum abgeschlagen. Je Frucht werden zwischen 20 und 60 Kakaobohnen geerntet, die zusammen mit der Pulpe von Hand herausgelöst, in Kästen gegeben und abgedeckt werden. Damit die Bohnen während der Fermentation (Gärung) nicht anfangen zu schimmeln, werden sie in der Sonne ausgebreitet und getrocknet.

Kakao wächst in Ländern, in denen die Menschen oft sehr arm sind (Dritte Welt-Länder). Viele dieser armen Länder liegen in den Tropen, wo es das ganze Jahr über gleichmäßig warm ist. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt sehr häufig als Bauern und erzeugen landwirtschaftliche Produkte, die sie an reiche Länder verkaufen können. Dazu gehört neben Kakao auch z.B. der Kaffee sowie Bananen.

Kakaobohnen gehören zu den wertvollsten landwirtschaftlichen Produkten, deren Preis jedoch in den letzten Jahren sehr stark gesunken ist. Aufgrund des starken Preisabfalls erhalten die Bauern für die gleiche Arbeit nur noch sehr wenig Geld, was kaum genügt, um davon zu leben.

 1980 z.B. konnte sich ein Bauer vom Erlös eines Sackes Kakao ein Radio kaufen. 2002 war der Preis dann so gesunken, dass der Bauer sechs Säcke verkaufen musste, wenn er dasselbe Radio kaufen wollte.

Wer hier also auf der Schokoladenseite des Lebens wohnt, ist wohl Definitionssache.

Würden wir faire Schokolade kaufen, könnten wir zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Bauern tatsächlich auf der Schokoladenseite leben.

Und übrigens – sie ist nicht viel teurer (ok – kein Vergleich mit Aldi-Produkten) und schmeckt darüber hinaus tatsächlich besser! Die Kakaofrucht ist übrigens ein absoluter Bio-Fan. In Mischkulturen zwischen Kokospalmen und unter dem Schutz vom Regenwald fühlt sie sich pudelwohl, wächst besser und bringt mehr Ertrag, was wiederum auch den Bauern zu Gute kommt. Beim Verzehr von Bio-fairer Schokolade schützt man also auch noch das Abholzen von riesigen Flächen des Regenwaldes und somit viele weitere Pflanzen und Tiere.

Vielleicht fehlt Dir ja noch was Süsses für Deine Weihnachtsgeschenkesammlung? Dann verschenk doch direkt fair gehandelte Schokolade und wer weiß, vielleicht bringst Du damit sogar andere zum Umdenken!?

Meine Lieblingsschokolade ist übrigens die von Sonnentor und die Verpackungen sind ebenfalls zum Dahinschmelzen ♥

Hier kannst Du Dich weiter über den Anbau von Kakao informieren:
Schoko-Seite

Diese Schokolade kann ich empfehlen:
Sonnentor
Vivani
 
Zotter

Und hier kann man sie kaufen:
Bio-/Reformhäuser
Sonnentor

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3 Kommentare
  1. shadownlight sagt:

    ich liebe Sonnentor Produkte :)

  2. Andrea sagt:

    ich auch ♥

  3. Frl_Emma sagt:

    ich schliesse mich da an ♥ :)

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