Handyrecycling – die Deutsche Umwelthilfe und die Telekom machen’s möglich

Laut Statistiken liegen über 60 Millionen mobile Telefone in irgendwelchen Schubläden brach. Das ist wahnsinnig viel! Viel zu viel, kann gar nicht sein – aber ich habe ja ein defektes in der Schublade, fällt mir ein. Bin drauf getreten. Und noch eines, wo der Akku nicht mehr geht. Dabei bin ich gar kein Handyfreak?!

Handys verbergen in ihrem Inneren unheimliche viele wichtige Rohstoffe wie Gold und Silber. Gut, diese müssen aufwendig recycelt werden, aber es lohnt sich. Die TELEKOM kann es technologisch gut umsetzen und hat dafür eine Infrastruktur geschaffen. Aber – die TELEKOM ist nun nicht gerade das beliebteste Unternehmen der Welt. Liegt wohl auch daran, dass jeder mal zu lange in irgendeiner Warteschleife der TELEKOM hing ;-) – warum soll ich denen also mein Geld bzw. meine Rohstoffe schenken?!

Weil es mich nichts kostet – ich schicke denen meine Technik-Wracks einfach kostenlos zu. Oder lasse es abholen. Die TELEKOM recycelt das Handy, falls es nicht sogar repariert werden kann (dann wird es gespendet), und gibt den Erlös an gemeinnützige Organisationen weiter. Zum Beispiel an Ärzte ohne Grenzen, die die Telefone gut gebrauchen können, und das Geld sowieso.

Zusätzliche Infos gibt es bei der Deutschen Umwelthilfe, eine Suchmaschine für Recyclingstellen bietet auch die NABU hier an. Wer also wie ich eine kleine Handy-Deponie im Büro oder zu Hause betreibt, kann diese nun nicht nur umweltschonend loswerden, sondern auch einem guten Zweck dienen.

Aber ich wette, Ihr wusstet das schon lange. Und, wieviele Handys…?

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2 Kommentare
  1. Nina sagt:

    Tja, was soll ich sagen. Ich, die eigentlich nie ein Handy wollte, hat mittlerweile 3 alte und funktionierende in der Schublade. Unglaublich, hätte ich Euren Beitrag jetzt nicht gelesen, hätte ich wohl auch gar nicht erst geguckt. Sie liegen dort schon seit Ewigkeiten herrenlos herum.

    Vielen Dank für den Tipp*

  2. Frl. Emma sagt:

    Hallo Nina,
    sehr gern :)

    Schön, dass Dir unser Blog gefällt.

    Viele Grüße,
    Frl. Emma

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