Jeanswirrwarr

Worauf geht die Bezeichnung “Jeans” zurück? Wann wurde die weltweit erste Stretch-Jeans erfunden? Was ist der Unterschied zwischen einer Slim Fit, einer Röhre und einer Skinny? Ab wann ist es eine Bootcut, Shoecut oder Straight Leg? Welche Form ist die Richtige für mich und wie unterscheide ich diese ganzen Formen?

Ich behaupte mal, dass nahezu jeder von uns eine Jeans besitzt und jeder schon einmal vor diesen Fragen stand – spätestens auf der Suche nach einer neuen Lieblingsjeans.

Eines wissen wir aber alle gleichermaßen. Sie soll uns einen schönen und wohlgeformten Po und lange, schlanke Beine zaubern. Und sie sollte natürlich nicht so schnell ausleiern, schließlich gibt es ja meistens nur DIE EINE Lieblingsjeans, auch wenn wir wohl so einige Jeanshosen in unserem Schrank bunkern.

Und dann wird es immer ganz schlimm, wenn diese eine einzige heiß geliebte Lieblingsjeans im Schritt reist, am Hintern platzt oder sich die Knie farblich und leider auch optisch vom Rest der Jeans abheben.

Die meisten von uns wissen allerdings nicht besonders viel über das “Blaue Gold”, was uns schon seit so vielen Jahren begleitet. Seit die Jeans von wirklich allen getragen wird, haben auch wirklich alle bekannten Marken mindestens eine Jeans in ihrem Programm. Häufig jedoch werden wir erdrückt von den Massen. Den ganzen Jeanshosen, die einem die Wahl DER RICHTIGEN so schwer machen. Und leider kennen sich auch die meisten Verkäufer nicht sonderlich gut mit den unterschiedlichen Passformen und Qualitäten aus und können einen daher nur mäßig beraten.

Wir dachten uns, dass wir diesem leidigen Thema ein Ende bereiten und eine Reihe an Jeansthemen starten werden, um Euch möglichst intensiv über unseren “Blauen Lieblingsstoff” zu informieren.

Erste Informationen findet ihr in unserem Lexikon – das stetig  erweitert wird – und weitere werden wir nach und nach hier in unserem Blog posten.

Hier schon einmal ein paar kleine Tipps vorab:
Hast Du eine alte Lieblingsjeans die zwar perfekt am Hintern und Oberschenkel sitzt, aber der Schlag einfach nicht mehr aktuell ist?
Dann bringe sie einfach zu einem Schneider in Deiner Nähe. Du kannst das Hosenbein zuvor – z.B. gemeinsam mit einer Freundin - so abstecken, wie Du es gerne hättest. Dann fixierst Du es mit Nadeln und bringst sie zu einem Schneider. Viele bieten die Möglichkeit, man muss nur fragen.

Oder möchtest Du die Anpassungen lieber selber machen, weißt aber nicht wie?
Dann informiere Dich, ob es nicht einen Nähkurs in Deiner Nähe gibt, wo Du es Dir vor Ort von einem Profi zeigen lassen kannst. In vielen Städten finden regelmässig kleinere Events statt, wo man in den Genuss kommt, sein Lieblingsstück zu pimpen.

Deine Lieblingsjeans zerfällt?
Es gibt die RETTUNG! Denn Francine Rabinovich webt Dir die Risse wieder zu.

Die New Yorkerin saniert unsere aufgetragene Jeans so geschickt, dass sie uns noch lange erhalten bleibt.
“Eine Jeans ist nicht einfach ein Kleidungsstück, dass wir auftragen und dann wegwerfen. Wir leben in ihr!” so Rabinovich.

So denken wir auch und waren ganz entzückt von der wundervollen Idee eine Denim Therapy zu eröffnen. Die Kosten sind allerdings nicht ganz ohne. Aber für die richtige Jeans machen wir ja so einiges.

Wer sich also nicht erneut durch den Jeans-Dschungel wagt, der kann seine Lieblingsjeans einfach an die Denim Therapy senden. Onlineformular ausfüllen, Paket packen und zur Post bringen, Wartezeit einrechnen und glücklich mit der neuen alten Lieblingsjeans durch die Gegend spazieren.

….momentan muss man die Jeans leider noch nach New York schicken, aber vielleicht entwickelt sich ja auch ein ähnliches Konzept auf dem deutschen Markt. Wünschenswert wäre es zumindest.

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1 Kommentar
  1. [...] mehr tragbar ist- denn ist sie noch tragbar und hat sie nur hier und da kleine Macken haben wir hier ein paar Tipps für [...]

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