Mehr Grün in der Großstadt

mit dem japanischen Architektenduo Sanaa.

Vor allem in Asien wachsen die Städte in rapidem Tempo ohne Rücksicht auf Verluste. Die Wolkenkratzer sprießen nur so aus dem Boden. So wie einst die Natur. Doch diese wird leider mehr und mehr verdrängt. Genau deshalb hat das japanische Architekturbüro Sejima und Nishizawa and Associates (Sanaa) ein neues Wohnmodell entwickelt. Ein vertikaler Garten. Einklang zwischen Natur und Architektur.

Das Gebäude besteht aus vier wandlosen Etagen. Sogar die Außenwände bestehen ganz aus Fensterglas. Das vordergründige Bestreben des Architektenduos besteht darin, die Grenze zwischen Individuum und Allgemeinheit, Wohnraum und Straße, Innen und Außen aufzulösen. Ein offenes und transparentes Wohnen wird angestrebt. Dennoch wird die Intimität durch den Einbezug der Pflanzen gewahrt. Sie übernehmen die Funktion der nichtvorhandenen Wände, teilen den Raum auf und dienen als Sichtschutz. Der Charme des Gebäudes wird sich stetig mit dem Wachstum der Pflanzen ändern. Eine sich wandelnde und bedingungslose Lebensweise in einem Gebäude wie diesem,  genau das ist das Ziel der beiden Architekten. Denn was gibt es schöneres, als ein Leben in Einklang mit der Natur?

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