Second Hand für Mama und Baby

“Keine 2. Wahl”

Wer schwanger ist kennt das Problem – die Hosen beginnen zu kneifen und früher oder später muss neue Kleidung her. Leider ist die meiste Umstandsmode sehr teuer, wenn sie qualitativ hochwertig und möglichst schadstoffarm sein soll. Aber möchte man viel Geld für Mode ausgeben die man meist nur wenige Monate trägt?

Wer darüber hinaus nur ein begrenztes Budget hat, kennt die Sorgen, die auf einen zukommen, wenn man Eltern wird und sich mit den notwendigen Anschaffungen <und damit verbundenen Kosten> auseinander setzen muss.

„Nur das Beste für mein Baby und mich“

Beginnend mit der Umstandsmode der werdenden Mama, über die Erstausstattung an Kleidung für das Ungeborene bis hin zum Kinderwagen, Babyfon, Baby-Bett, Wickelkommode und Co. Da kommt ganz schön was auf einen zu.

Aber was benötigen wir wirklich? Zwar versuchen uns Magazine und Artikel weiszumachen, dass Schwangere neun Monate lang locker mit drei Kleidungsstücken und einer schmucken Handtasche auskommen, aber aus den Erfahrungen meiner  Freundinnen kann ich Euch berichten -  die haben UNRECHT. Welche Frau möchte wirklich ewig dasselbe Kleidungsstück tragen? Vor allem, wenn sie sich ohnehin nicht pudelwohl fühlt und nur “manche Kurven” hervorheben möchte? Von den wechselnden Jahreszeiten mal ganz abgesehen.

Wir benötigen also eine gute Grundausstattung mit Produkten, die wir gut kombinieren können. Die Erstausstattung sowie Möbel für unser Baby sind aber genauso wichtig. Wie und wobei können wir sparen?

„Second Hand“ – gut für Umwelt und Sparbuch

Wieso nicht mal in Second Hand-Läden stöbern? Alt ist doch schließlich das neue Neu! Denn wer Mode aus zweiter Hand kauft, wird schon längst nicht mehr schräg angesehen oder als Vertreter alternativer Lebensweise gebrandmarkt.

Nicht nur finanziell schwach gestellte Gesellschaftsschichten stöbern in Second Hand-Läden nach neuen Schätzen. Im Gegenteil – bei Trendsettern gilt das Tragen von Alttextilien als individuell und stylisch. Stars wie Julia Roberts, Sienna Miller und Kate Moss haben es uns bereits vor gemacht und sind wohl u.A. Schuld daran, dass es einen regelrechten Vintage-Boom gab und somit die Auswahl an Second-Hand-Kleidung so groß ist wie nie zuvor.

Second Hand hat also Kultstatus -  da liegt es nur auf der Hand, dass auch das Internet ein weitreichendes Angebot an Second Hand-Kleidung anbietet. Neben Online-Tauschbörsen und bekannten Auktionshäusern finden Schwangere auch in ausgesuchten Onlineshops Second Hand-Umstandmode.

Und wie alt kann die Kleidung schon sein?

Das Schöne an Second Hand ist übrigens auch, dass man nicht nur seinen Geldbeuteil schont, sondern auch Ressourcen und Klima, wie erst jüngst Utopia berichtete.

Selbstverständlich muss man dennoch die Kleidung gründlich waschen, bevor man sie dann selbst trägt oder sein Baby damit einkleidet. Und nicht alles ist ratsam aus zweiter Hand zu kaufen. Unterkleidung, wie Baumwoll-Strampler für die Kleinen, haben oft durch häufiges Tragen ein aufgerauhtes Gewebe, was die sensible Babyhaut eher schadet. Aber die Oberbekleidung wie Jacken, Pullover, Hosen & Co. kann man bedenkenlos aus zweiter Hand einsetzen.

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