Second Hand | Nachhaltig leben

Wer freut sich nicht auf den nächsten Shopping-Bummel und darauf, die neuesten Trends auszuprobieren und die schönen Klamotten mitnach Hause zu nehmen?

Immer mehr Menschen beschleicht dabei jedoch das schlechte Gewissen, denn konventionelle Fashion ist nun mal alles andere als nachhaltig.

Aber es gibt Alternativen:

© istock.com/LaraBelova

Wegwerfmode muss nicht sein

Für Fashionistas ist das irische Modelabel Primark in etwa der gleiche Blitzableiter geworden wie McDonalds für Feinschmecker: Denn wenn es darum geht, den Trend zur Billigmode zu diskutieren, ist Primark meist der erste Laden, der genannt wird, so wie McDonalds für alle Übel des Fast Foods herhalten muss.

Dabei sind beide nur symptomatisch für eine Fehlentwicklung, bei der es darum geht, alles nur ja möglichst billig haben zu wollen.

Während man bei Fast Food noch immer argumentieren kann, dass sich der Mensch nun mal täglich Nahrung zuführen muss und diese ruhig auch mal ungesund sein darf, gibt es eigentlich keine Entschuldigung für billige Wegwerfmode.

Hier geht es auch nicht um die Sozialschwachen, die sich nur Jeans für 10 Euro leisten können. Hier geht es vor allem um die Konsumenten, die in den einschlägigen Läden möglichst billige Kleidchen und T-Shirts kaufen, um sich jede Woche in neuen Outfits zu zeigen. Ganz egal, unter welch miserablen und umweltschädigenden Bedingungen diese Oufits produziert wurden, wie zum Beispiel in Kambodscha.

Teure Mode ist nicht unbedingt besser

Wer bewusst teurere Mode kauft, tut sich jedoch nicht unbedingt einen Gefallen. Stichproben haben oft genug ergeben, dass auch teure Marken zu den gleichen miesen Bedingungen produzieren.

Immerhin gibt es mittlerweile viele schöne fair und umweltfreundlich produzierende Marken und einige lohnenswerte Initiativen wie z.B. die von uns vorgestellte Plattform Get Changed.

Wer jedoch für namenhafte Marken schwärmt, die nicht fair und umweltfreundlich aber sooo schön sind, für den ist Second Hand die ideale  und sogar kostengünstige Alternative.

Outfit über Rebelle.de

Second Hand lohnt sich

Wer bei Second Hand noch immer an ausgewaschene Stoffe, unförmige Kleider und ausgelatschte Schuhe denkt, hat die neuesten Entwicklungen nicht mitbekommen. Der Onlineshop Rebelle setzt beispielsweise ausschließlich auf Second Hand Designermode und präsentiert diese, wie wir finden, auch noch sehr ästhetisch dazu.

Wer also schon immer von einem echten Hermès-Schal träumte, einem Kleid von Versace oder Jimmy Choos, ist hier richtig. Hochwertige Designerprodukte sind fast immer echte Modeklassiker, die über Jahre hinweg getragen werden können und somit die ideale Alternative zur schädlichen Wegwerfmode sind. Das Gleiche gilt für Accessoires wie Handtaschen, Halstücher, Schals oder Sonnenbrillen, die ihre Besitzer viele Jahre begleiten und nicht aufgrund billiger Materialen und schlechter Verarbeitung nach einem Jahr kaputt gehen.

Natürlich muss es nicht unbedingt teure Designerware sein, doch hochwertige Produkte, die jahrelang halten und auch Second Hand noch immer total elegant und edel wirken, sind in jedem Fall eine gute Möglichkeit, um in Sachen Mode nachhaltiger und umweltbewusster zu agieren, denn jedes gekaufte Second Hand Kleid ist ein billiges neues Kleid weniger.

Also wir sind absolut verliebt in Rebelle. Und ihr?

Outfit:
Kleid, das “Schwarze Kleid” von Plein Sud € 195,-
Jacke, “Salz-und-Pfeffer Design” von Iro € 260,-
Schuhe, “Ballerina geflochten Wine” von Fred de la Bretoniere € 104,-
Tasche, “Speedy 30 Epi Castillian red” von Louis Vuitton € 630,-

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