Heute ist Weltkindertag!

Und zwar nur in Deutschland, denn der Weltkindertag wird in allen Ländern an unterschiedlichen Tagen begangen. An diesem Tag sollen Kinder gefeiert werden, aber der Tag versteht sich auch als Aktion für Kinderrechte.
In den meisten Ländern wird der Weltkindertag tatsächlich am 1. Juni gefeiert, zum Beispiel in den USA, und insgesamt wir der 1. Juni international als Weltkindertag verstanden.

Dass es mit Kinderrechten nicht zum Besten steht, belegen nicht nur eine Vielzahl von Mißbrauchsskandalen, die die vergangenen Jahre traurigerweise durch die Presse geisterten. Auch die gesetzlichen Strafen sind längst nicht so drakonisch wie sie sein müssten…

Ein anderes Beispiel aus einem sehr modernen und gleichzeitig sehr traditionellem Land: In Japan wurde bis 1948 noch ausschließlich der Knabentag gefeiert, dabei gibt es den Weltkindertag seit dem Jahr 1925. Es gibt immer noch zu tun, besonders gesellschaftlich (durch uns) und politisch (durch den Staat).

Es gibt aber auch positive Entwicklungen in der Gesellschaft – viele gemeinnützige Organisationen engagieren sich für Kinder. Die UNICEF (die Abkürzung steht für United Nations International Children’s Emergency Fund) ist die größte und bekannteste Organisation. Hier in Deutschland sind besonders das DeutscheKinderSchutzBund und zahlreiche Helfer (über eine halbe Million!) aktiv. Es wird also von der Gesellschaft etwas für Kinder getan, doch die Politik muss auch mal ran, was langsam auch geschieht.

Wenn man seine Umwelt genau beobachtet, gibt es, stark verallgemeinert, zwei zu kritisierende Grundtendenzen, was Kinder betrifft. Erstens: Kinder werden als Ärgernis betrachtet, denn sie sind laut und nervig. Zweitens: Kinder sind ein Statussymbol. Sie werden zum beherrschenden Lebensinhalt und werden wie kleine Erwachsene behandelt.
Aber wenn man noch genauer hinschaut, wird man merken, dass wenn ein Kind lächelt fast immer zurückgelächelt wird. Eines ist ganz sicher keine Definitonssache: Kinder sind etwas wunderbares!

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