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Werben ja – aber bitte nachhaltig

Offline-Werbung ist ja immer so eine Sache. Man kommt eigentlich nicht drum herum, aber eigentlich möchte man nichts produzieren lassen, was im Anschluß mit kurz zuckenden Mundwinkeln ins Jenseits befördert wird. Das wäre nämlich nicht nachhaltig und stünde mit unserer Philosophie definitiv auf Kriegsfuß.

Wir machten uns also auf die Suche nach den richtigen Werbemitteln für unseren Shop. Innovativ, freu(n)debringend, schonend zur Umwelt. Drei Anforderungen die man erst einmal erfüllen muss. Bei unserer Recherche sind wir dann auf Green Promotion gestoßen.

Peter Klett, auch Pit genannt, konzentriert sich auf ökologisch korrekte Werbemittel. Hier erhalten UnternehmerInnen die Möglichkeit, ihren eigenen Schriftzug, Slogan etc. auf nachhaltige und ökologische Werbemittel zu bringen. Vormachen statt missionieren, wie es so schön heißt.

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Unsere Innenstädte werden grün

slowmo - organic is not a fashion, it's a commitment

Nachdem ich über Jahre im Aussendienst tätig war – Modevertrieb versteht sich – konnte ich irgendwann unsere Innenstädte nicht mehr sehen. Warum? Naja, es gab ja überall nur noch das gleiche Angebot. Concept Stores von Esprit, s.Oliver, Tommy Hilfiger, Tom Tailor, H&M und Zara – und von denen reichlich – StreetOne…habe ich wen vergessen?…plakatieren unsere Innenstädte.

Versteht mich nicht falsch – es ist ja auch alles reine Geschmackssache – aber ich konnte ihn irgendwann nicht mehr sehen – diesen Einheitsbrei.

Grund genug für mich, meinen damaligen recht lukrativen Job an den Nagel zu hängen und Definitionssache zu gründen, mit der Konzentration auf besondere Marken und Produkte.

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slowmo – aus Respekt gegenüber Mensch und Natur

slowmo - organic is not a fashion, it's a commitment

Viel zu spät widme ich mich heute der Marke slowmo, in die ich mich schon im Sommer 2010 wahnsinnig verliebt habe. Aber wie es immer so schön ist – die Zeit steht nicht still und so komme ich erst heute dazu, über slowmo zu berichten.

Was ist an slowmo so besonders?
Zunächst einmal die Menschen hinter der Marke. Ihre Philosophie, Authentizität, ihr Wille und ihr Mut etwas anders zu machen.

Als der Markt noch lange nicht so offen für faire und ökologisch korrekte Kleidung wie heute war, haben sich die Geschwister Felicia und Melchior Moss aus Berlin-Friedrichshain bereits dafür entschieden. Ihnen war klar – jetzt oder nie! So verwirklichten sie sich 2006 ihren Lebenstraum und gründeten slowmo. 

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Die Kunst des Teilens – Propheten Sharety Fashion in der MADAME

MADAME Cover, Ausgabe Mai 2011

“Wir müssen teilen lernen, weil wir sonst nicht überlebensfähig sind”, sagt Mike Kuhlmann – der Initiator der Organisation “propheten”.

“Dieser Aussage können wir nur zustimmen” und freuen uns sehr mit unserer neuen Lieblingsmarke propheten sharety fashion über den tollen Beitrag über sie in der aktuellen MADAME, Ausgabe Mai 2011.

Unter folgendem Link findest Du den gesamten Beitrag:
MAD_05_Seite_056

Wie erst vor kurzer Zeit hier in unserem Blog berichtet (Beitrag: Glück kann man jetzt kaufen-propheten sharety fashion) , sind wir stolz darüber, dass wir zu den wenigen Shops gehören, die die propheten zumindest ein bisschen unterstützen dürfen. Hier findest Du die Artikel: propheten-Produkte.

Viel Spaß beim schmökern und stöbern ♥

Woodlike Fashion – I would like, we wood like

One Garment one Tree Woodlike

“Unsere Produkte vermitteln also einen sinnstiftenden Mehrwert.”

Wir wollen Euch gerne auch andere Unternehmen vorstellen, die tolle Produkte machen und vor allem, ebendiesen sinnstiftenden Mehrwert anbieten.

Die Hamburger Unternehmerin Sonja Palma Jimenez hat wenig Produkte in ihrem Shop – dafür eine Unternehmensethik, die einfach.. ansprechend ist. Oder: Toll. Oder was soll man dazu sagen?! weiterlesen »

KOMODO Fashion – green by nature und ja, schick!

Stellt Euch einen Weltenbummler vor – irgendwann kommt man aus Asien nach Hause und weiß nicht so recht, was man in Europa, genauer gesagt in London, so machen soll. Der junge Joe Komodo verkauft also in einem kleinen Lädchen Souvenirs von seinen Reisen. Und irgendwann ökologische Mode, und gründet irgendwann einen Verein, der FreeTibet unterstützt.

Seine Aussage trifft er über das Produkt – natürlich ist natürlich natürlich. Also “grüne” Öko-Mode ist selbstverständlich, die Emphasis liegt hierbei auf Mode, sprich schönes und ansprechendes Design, das sowohl in einem “Lädchen” als auch in einem Luxus-Kaufhaus verkauft wird. Weil es so sein sollte… Bio-Baumwolle sollte kein Exot sein!

Aber – der Firmengründer weiß aus eigener Erfahrung, das Mode zuerst wegen des Stils gekauft wird. Nicht mal in seinem kleinen Dörfchen wollen die Leute darauf verzichten. Ganz meiner Meinung: Umweltfreundlich & Co müssen schick sein! Darüber kann man nicht streiten – schöne Dinge und eine positive Lebensart sind das, was wir wollen, und keine kratzigen Wollsocken mit erhobenen Finger und schlechtem Gewissen gepaart. Sehr sympathisch nennt der Gründer, Joe Komodo, das Ganze schlicht und einfach “common sense” was man vielleicht sowohl als Vernunft, aber auch als Konsens übersetzen kann. weiterlesen »

Nachhaltiges Design mit Gudrun Sjöden – eigenwillig und konsequent

Sonne und Frühlingslaune – alle Frauen um mich herum erwachen aus dem Wintermodus und schauen sich um nach bunten, neuen Kleidern. Genug braun getragen, genug Wollpullis, genug versteckt.

Jetzt lautet das Motto: Lust auf den Sommer! Die Zeitschriften sind voll mit Blümchenkleidern. Draußen ist es zwar auch noch kalt, aber die Sonne lässt hoffen und so manche Dame leichtsinnig dünn (aber bunt!) bekleidet vor die Türe treten.

Ehrlich gesagt gehe ich ebenfalls aus dem Wintermodus heraus mit einer mir eher unbekannten Shopping-Laune. Kleidung bestellen – da bin ich großer Meister drin! Bequem, zeitsparend – aber auch die Qual der Wahl. Dafür bin ich aber dankbar, das war ja nicht immer so. Auf der Suche nach Bio-Baumwolle traf ich auch auf Gudrun Sjöden.

Was ist denn nachhaltiges Design, fragte ich mich, als ich genau diese Schlagzeile auf der Homepage von Gudrun Sjöden fand? weiterlesen »

Nachhaltig stylen: Ein Kleid, drei Möglichkeiten

Wie wäre es mit Vorfreude auf den Sommer?

Ich kaufe jedes Jahr im Sommer ein neues Kleid. Nur eines? Meist versuche ich so einzukaufen, dass sich alle Stücke kombinieren lassen. Dabei achte ich auf Naturstoffe und nachhaltige Produktion – aber schick muss es trotzdem sein. Da ich nicht aussehe wie Cindy Crawford mit 20 (oder mit 40 ;-) ) muss es ein Figurschmeichler und bequem im Alltag sein. Ganz schön viele Ansprüche!

Dieses Jahr habe ich auch schon ein Kleid ins Auge gefasst, das sich genauso kombinieren lässt wie das vom letzten Jahr. Aus Vorfreude auf dem Sommer habe ich meine Kombis für Euch zusammengestellt… So richtig professionell sieht es zugegebenermaßen nicht aus, aber ich hoffe ihr bekommt eine Idee – und Lust aufs nachstylen! weiterlesen »

Grün goes Luxus – Designerin Olcay Krafft geht in die Nische mit grüner Haut Couture

Über grüne Luxusmode habe ich schon einige Male gelesen, zum Beispiel in der VOGUE. Ein dänisches Label namens NOIR war es, das ökologisch hergestellte Stoffe verwendet, alles sehr intellektuell, sehr futuristisch, und natürlich sehr, sehr teuer.
Als ich nun in der MAXI (übrigens eine sehr empfehlenswerte Zeitschrift für jüngere Frauen, mit wirklich netten Texten) das Bild eines wunderschönen und durchaus klassischen Abendkleides sah, war ich sofort begeistert. Dazu der Begriff “grüne Mode” und ökologische Stoffe. Träume aus Bio-Seide und Bio-Baumwollchiffon? Wo ist der rote Teppich dazu?!

Zu schön um wahr zu sein ist es nicht – nur eben ganz schön teuer. Preise ab tausend Euro sind sicherlich angemessen für Haut Couture und Abendkleidung.

Ich träume zum Beispiel schon lange von einer Hochzeitsrobe aus schadstofffreien, zarten Stoffen in einem eleganten und klassischen Design. Kein Birkenstock-Sandalen-Look. Frau Krafft hat solche Kleider und die Preise relativieren sich, wenn man weiß, dass ein Brautkleid aus einer ganzen Herde Polyester-Schafe gerne tausend Euro kostet. weiterlesen »

Warum nachhaltige Mode wichtig ist – ein Kommentar zur thekey.to – Conspiracy während der Berliner Fashion Week

Unterwegs auf der Fashionweek in Berlin, mit dem Ziel die thekey.to zu besuchen, war Frl. Emma und so kam es, dass sie mir über diesen Artikel berichtete: Renate Künast modelt grün. Der Stein des Anstoßes war, dass sie in einer Diskussion verwickelt war, wo es um das Thema “nachhaltige Mode” ging.

Kommen wir aber zum eigentlichen Thema, denn als überzeugte Täterinnen und Trägerinnen sind die “Frolleins” von Definitions-Sache sehr wohl der Meinung, dass nachhaltige Mode wichtig ist. Und wir können auch sagen, warum! weiterlesen »