Probates Hausmittel aus der Apotheke “Natur” – der Ingwer

Die Ingwerpflanze

Die Grippe geht um. Einige meiner Freunde sind so krank, dass ich sogar Angst habe dort anzurufen, um mich nicht anzustecken. Ein geschwächtes Immunsystem, das eklige Wetter, dazu die trockene Luft in wenig gelüfteten Räumen – schon können sich die kleinen, bösen Erreger verbreiten.

Wer sich müde, flau und “irgendwie” angegriffen fühlt, kann sich wappnen. Ein bisschen öfter rausgehen, auch wenn es schwer fällt, sich warm anziehen, auch wenn man keine Lust mehr auf Pullis hat – und viel trinken. Dabei darf die eine oder andere Zitrone brutal ausgequetscht ins kalte Wasser wandern – Vitamin C oder: “Sauer macht lustig”.

Wer sich aber dank Töpfcheninfektion – die kleinen Biester fliegen einen Meter weit, oder sogar noch weiter?! – bereits angesteckt hat, muss mit Fieber rechnen und das Bett hüten. Tapfere Schneiderlein, die sich mit Chemiebomben übers Wasser halten, bekommen die Rechnung nach dem Abklingen der Medikamente doppelt, daher ist die Einnahme der stark beworbenen Aufschiebe-Mittel nicht empfehlenswert. Solche Grippemittel unterdrücken nämlich leider nur die Symptome.

Der Körper braucht Ruhe und …Ingwer.

Ja, ich habe es selbst ausprobiert und es funktioniert. Während Ingwer auch zur Vorbeugung als Tee empfehlenswert ist, kann geriebener Ingwer bei ersten Anzeichen einer Grippe oder Erkältung womöglich die biestigen Erreger vertreiben. Der Grund dafür sind die ätherischen Öle, die Erreger ratzekahl wegputzen. Leider ist Ingwer auch sehr scharf, daher empfiehlt sich folgende Technik ;-) – frischen Ingwer reiben oder pressen und mit einem kräftigen Löffel Honig vermengen. Anschließend löffelweise zu Gemüte führen und nicht allzu sehr schaudern!
Der Ingwer hilft wunderbar, und ist zudem in jedem Supermarkt erhältlich. Hat sich jedoch ein Virus breit gemacht, muss man leider tatsächlich das Bett hüten. Dann muss sich der Körper alleine zur Wehr setzen. Klingt schlimm, ist schlimm.

Aber – und das ist jetzt ein positiv gesonnenes “Aber”, wer sich gesund ernährt und auf sich achtet, kommt um die Grippewelle drumherum. Und weil man sich meistens doch bei der Arbeit ansteckt – ruhig mal den Kollegen ins Aus verweisen. Wer seine Tröpfcheninfektion und sein Fieber ins Büro bringt, handelt fahrlässig und steckt alle an, da sind drei Tage im Bett besser für’s Unternehmen ;-)
Zumindest sollten man ausreichend lüften und regelmäßig Hände waschen.

Die Ingwerteekanne im Büro ist auch nicht verkehrt – mag man auch als Esoteriker belächelt werden, ich garantiere der Tee wird trotzdem regelmäßig alle!

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